IBA Basel 2020

IBA_Basel

Im Zuge der Qualifizierung potenzieller IBA Projekte organisierte die IBA Basel 2020 einen In-situ-Ideenwettbewerb. Gemeinsam mit den Architekten Johanna Burkert und Fabian Scholz entstand ein Beitrag zur Quartierentwicklung am Bahnhof Rheinweiler im trinationalen Grenzgebiet Deutschland/Frankreich/Schweiz.

Dem Projekt liegt die Haltung zugrunde, dass der Boden eine der wichtigsten Ressourcen ist, die uns zur Verfügung steht. Wir sind der Überzeugung, dass dichte, innovative Siedlungsformen geeignet sind, den Landschaftsverbrauch zu senken. Die fortschreitende Zersiedelung muss eine Ende haben. Dieses Ziel ist auch in der vom deutschen Bundesamt für Umwelt lancierten nationalen Nachhaltigkeitsstrategie formuliert. Darin wurde 2002 festgelegt, den Flächenverbrauch für Siedlungs- und Verkehrsprojekte bis 2020 von derzeit 87 ha pro Tag auf 30 ha zu begrenzen (Angaben des Statistischen Bundesamtes). Auch in der Schweiz liegt der Flächenverbrauch zur Zeit auf einem ähnlichen Niveau. Aus diesen Gründen sieht das Projekt vor, den als Neubaugebiet ausgeschriebenen Weinberg zu erhalten und stattdessen bereits versiegelte Flächen im Ort zu verdichten. Das brachliegende Potential soll sinnvoll ausgenutzt werden. Mehr dazu und die Gewinner auf www.iba-basel.net.