ifsu beteiligt sich an der Zürcher Stadtdebatte

Stadtdebatte Flyer

Im Rahmen der aktuellen Zürcher Stadtdebatte hat ifsu unter der Rubrik „Wie wollen wir zusammen leben?“ unter der Überschrift „Heterogenität fördern!“ Position bezogen:

Wir wollen in einer Stadt leben, in der Heterogenität geschätzt wird, in der die Bewohner es *gut* finden, wenn andere Menschen anders sind als sie. Um Menschen, die anders sind als man selbst, zu mögen, braucht es Kontakt zu ihnen – am besten intensiven Kontakt mit einem gemeinsamen Ziel.

In einer Stadt, in der jede und jeder die Andersartigkeit der Mitbewohner schätzt, müssen Homogenität und Ghettoisierung vermieden werden. Deshalb müssen heterogene Strukturen auch gegen wirtschaftliche Interessen geschützt werden. Mit anderen Worten: Keine Gentrifizierung!

Warum nicht radikal sein und die heterogene Stadt dreidimensional denken? Vielleicht bauen wir in der Zukunft grosse, hohe Gebäude, die jedes für sich durchmischt sind. Ein Haus mit genossenschaftlichen Wohnungen, Altenheim, Kindergarten, Club und Büros. So wird die ganze Stadt zur Genossenschaft, in der man in dem Bewusstsein zusammen lebt, füreinander da sein und sich für Schwächere zu engagieren. Schlussendlich wollen wir in Solidarität und verantwortungsvoll zusammen leben. Die Anonymität der Stadt darf nicht zu Isolation und Vereinsamung führen.