Projektwettbewerb Herdernstraße erhält Wertschätzung (CH)

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Die Stadt Zürich schrieb im September 2013 einen anonymen, einstufigen Projektwettbewerb im offenen Verfahren aus, um Projektvorschläge für den Neubau einer kommunalen Wohnsiedlung an der Herdernstrasse in Zürich-Aussersihl zu erhalten.

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Der Entwurf zum Projektwettbewerb Wohnungsbau Herdernstrasse der Stadt Zürich erhält eine Wertschätzung mit Entschädigung. Der Wohnungsbau mit über 47 Wohnungen, Ateliers und Kindergarten klärt mit seiner einfachen aber prägnanten Setzung die diffuse städtebauliche Situation an der Straßenkreuzung zwischen Herdernstrasse und Baslerstrasse. Die Herdernstrasse wird durch die Fortführung der Blockrandbebauung baulich gefasst. Der urbane Charakter des Quartiers wird durch die typische Blockrandbebauung in seiner städtebaulichen Form gestärkt; gleichzeitig wird der Hof, der sich in der Gartenanlage fortsetzt, als geschützter Grün- und Erholungsraum konsequent geschlossen. Die Fassade erfährt durch das markante Erdgeschoss, den Mittelkörper und das Dachgeschoss eine Dreiteilung.

500er Worksheet _ IndependentDer monolithische Ausdruck des Gebäudes wird durch die Konstruktion der Aussenwände in Dämmbeton untermauert und nimmt Bezug zu den massiven Umgebungsgebäuden. Bis auf die 2-Zimmerwohnung sind alle Wohnungen durchgesteckt und zweiseitig orientiert. Die Wohnungen werden unterschiedlichsten Wohnbedürfnissen mit oder ohne Kinder gerecht und besitzen einen hohen Gebrauchswert. Die Familienwohnungen besitzen mit ihren durchgehenden Wohn-, Ess- und Küchenbereichen einen hohen Wohnwert und sorgen trotz minimierter Raumgrössen für eine offene und grosszügige Atmosphäre. Das Projekt ist nach dem schweizerischen Standard Minergie-P-Eco für Neubauten geplant. Mehr unter: www.stadt-zuerich.ch/hochbau.

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